Sonntag, 2. Mai 2021
Ich habe ein Self Help Buch gekauft, das erste in meinem Leben. Write to Restore, a Step-by-Step Creative Writing Journal for Survivors of Sexual Trauma. Nun gut, das bin wohl ich. Acht Wochen Schreibübungen, langsame Annäherung an etwas, was nicht erzählt ist. Dem auch kein Publikum gebührt. Dennoch beginne ich hier, öffentlich. Theoretisch zumindest. Dann ist es ausgesprochen. Ich suche keinen Diskurs, aber es ist okay, Sparringspartner zu haben. Im Kopf. Denn auf der Straße bin ich nicht gut.

Ich erhoffe mir... gar nichts. Aber ich lasse mich gerne überraschen. Wenn ich nicht mehr will, höre ich auf. Wenn ich eine Pause machen möchte, mache ich eine Pause. Wenn ich vier Wochen an einem Tag schreiben möchte, habe ich eventuell ein berufliches Problem, aber gut, dann mache ich halt das. Ich habe das Buch digital und auf Papier gekauft. Keine Ausreden. Die Aufgaben habe ich mir noch nicht angesehen, im Moment bremst mein Spieltrieb die Beklemmung ab. Mal sehen, was es wird. Ein Anfang.

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"There is great power in the written word, and even more so when those words are our own. Journaling provides a cathartic release of emotions because it allows us to not only process past experiences but also reflect on how we're feeling in the present moment. In this way, writing is one of the most easily accessible self-care practices.
Give voice to what has been silenced."
(Jen Cross, Write to restore)

Versuch ist's wert.

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